16 KiB
Konfiguration
Die Konfigurationsdatei liegt nach der Installation unter:
/opt/adguard-shield/adguard-shield.conf
Automatische Konfigurations-Migration
Bei einem Update (sudo bash install.sh update) wird die Konfiguration automatisch migriert:
- Die aktuelle Konfiguration wird als Backup gespeichert:
adguard-shield.conf.old - Neue Parameter (die in der alten Konfig noch nicht existieren) werden automatisch zur bestehenden Konfiguration hinzugefügt
- Alle bestehenden Einstellungen bleiben unverändert erhalten
Dadurch muss der Benutzer bei Updates die Konfiguration nicht manuell austauschen oder vergleichen.
Hinweis: Nach einem Update empfiehlt es sich, die eventuell neu hinzugefügten Parameter zu prüfen und bei Bedarf anzupassen.
Alle Parameter
AdGuard Home API
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
ADGUARD_URL |
http://127.0.0.1:3000 |
AdGuard Home Web-UI URL |
ADGUARD_USER |
admin |
API Benutzername |
ADGUARD_PASS |
changeme |
API Passwort |
Rate-Limit
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
RATE_LIMIT_MAX_REQUESTS |
30 |
Max. Anfragen pro Domain/Client innerhalb des Zeitfensters |
RATE_LIMIT_WINDOW |
60 |
Zeitfenster in Sekunden |
CHECK_INTERVAL |
10 |
Wie oft die Logs geprüft werden (Sekunden) |
API_QUERY_LIMIT |
500 |
Anzahl API-Einträge pro Abfrage (max 5000) |
Subdomain-Flood-Erkennung (Random Subdomain Attack)
Erkennt Bot-Angriffe, bei denen massenhaft zufällige Subdomains einer Domain abgefragt werden (z.B. abc123.microsoft.com, xyz456.microsoft.com, ...). Dabei wird pro Client gezählt, wie viele eindeutige Subdomains einer Basisdomain (z.B. microsoft.com) im Zeitfenster aufgerufen werden.
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
SUBDOMAIN_FLOOD_ENABLED |
true |
Subdomain-Flood-Erkennung aktivieren |
SUBDOMAIN_FLOOD_MAX_UNIQUE |
50 |
Max. eindeutige Subdomains pro Basisdomain/Client im Zeitfenster |
SUBDOMAIN_FLOOD_WINDOW |
60 |
Zeitfenster in Sekunden |
Wie funktioniert die Erkennung?
- Aus jeder DNS-Anfrage wird die Basisdomain extrahiert (z.B.
microsoft.comausabc.microsoft.com) - Pro Client wird gezählt, wie viele verschiedene Subdomains einer Basisdomain im Zeitfenster abgefragt wurden
- Überschreitet die Anzahl eindeutiger Subdomains den Schwellwert, wird der Client gesperrt
Beispiel
Ein Bot fragt innerhalb von 60 Sekunden folgende Domains ab:
hbidcw.microsoft.com
ftdzewf.microsoft.com
xk9z3a.microsoft.com
... (50+ verschiedene Subdomains)
→ Alle Anfragen haben die gleiche Basisdomain microsoft.com. Sobald mehr als 50 eindeutige Subdomains erkannt werden, wird der Client gesperrt.
Hinweis: Nur echte Subdomains werden gezählt. Anfragen direkt an
microsoft.com(ohne Subdomain) lösen diese Erkennung nicht aus. Multi-Part-TLDs wie.co.uk,.com.auetc. werden korrekt behandelt.
Tipp: Der Schwellwert
SUBDOMAIN_FLOOD_MAX_UNIQUEsollte hoch genug sein, um legitime Clients nicht zu stören (z.B. CDNs nutzen oft viele Subdomains). Ein Wert von 50–100 ist in den meisten Fällen sinnvoll.
Sperr-Einstellungen
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
BAN_DURATION |
3600 |
Basis-Sperrdauer in Sekunden (3600 = 1 Stunde) |
IPTABLES_CHAIN |
ADGUARD_SHIELD |
Name der iptables Chain |
BLOCKED_PORTS |
53 443 853 |
Ports die gesperrt werden (IPv4 + IPv6) |
WHITELIST |
127.0.0.1,::1 |
IPs die nie gesperrt werden (kommagetrennt) |
Progressive Sperren (Recidive)
Wiederholungstäter werden wie bei fail2ban stufenweise länger gesperrt. Wird eine IP nach dem Ablauf ihrer Sperre erneut auffällig, steigt die Sperrdauer exponentiell.
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
PROGRESSIVE_BAN_ENABLED |
true |
Progressive Sperren aktivieren |
PROGRESSIVE_BAN_MULTIPLIER |
2 |
Multiplikator pro Stufe (2 = Verdopplung) |
PROGRESSIVE_BAN_MAX_LEVEL |
5 |
Ab dieser Stufe wird permanent gesperrt (0 = nie) |
PROGRESSIVE_BAN_RESET_AFTER |
86400 |
Zähler-Reset nach X Sekunden ohne Vergehen (86400 = 24h) |
Beispiel bei Standardwerten
| Vergehen | Stufe | Sperrdauer | Berechnung |
|---|---|---|---|
| 1. Mal | 1 | 1 Stunde | 3600 × 1 |
| 2. Mal | 2 | 2 Stunden | 3600 × 2 |
| 3. Mal | 3 | 4 Stunden | 3600 × 4 |
| 4. Mal | 4 | 8 Stunden | 3600 × 8 |
| 5. Mal | 5 | PERMANENT | Max-Stufe erreicht |
Hinweis: Der Offense-Zähler wird automatisch zurückgesetzt, wenn eine IP für den konfigurierten Zeitraum (
PROGRESSIVE_BAN_RESET_AFTER) kein erneutes Vergehen begeht. Permanente Sperren werden nicht automatisch aufgehoben – sie müssen manuell mitunbanoderflushentfernt werden.
Logging
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
LOG_FILE |
/var/log/adguard-shield.log |
Pfad zur Log-Datei |
LOG_LEVEL |
INFO |
Log-Level: DEBUG, INFO, WARN, ERROR |
LOG_MAX_SIZE_MB |
50 |
Max. Log-Größe bevor rotiert wird |
BAN_HISTORY_FILE |
/var/log/adguard-shield-bans.log |
Datei für die Ban-History (alle Sperren/Entsperrungen) |
BAN_HISTORY_RETENTION_DAYS |
0 |
Aufbewahrungsdauer der Ban-History in Tagen. 0 = unbegrenzt (niemals löschen). Alte Einträge werden beim nächsten Report automatisch entfernt. |
Benachrichtigungen
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
NOTIFY_ENABLED |
false |
Benachrichtigungen aktivieren |
NOTIFY_TYPE |
ntfy |
Typ: ntfy, discord, slack, gotify, generic |
NOTIFY_WEBHOOK_URL |
(leer) | Webhook-URL (nur für discord, slack, gotify, generic) |
NTFY_SERVER_URL |
https://ntfy.sh |
Ntfy Server-URL |
NTFY_TOPIC |
(leer) | Ntfy Topic-Name |
NTFY_TOKEN |
(leer) | Optionaler Ntfy Access-Token |
NTFY_PRIORITY |
4 |
Ntfy Priorität (1–5) |
E-Mail Report
Regelmäßige Statistik-Reports per E-Mail. Voraussetzung ist ein funktionierender Mail-Transport (z.B. msmtp).
Anleitung für msmtp: Linux: Einfach E-Mails versenden mit msmtp
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
REPORT_ENABLED |
false |
Report-Funktion aktivieren |
REPORT_INTERVAL |
weekly |
Intervall: daily, weekly, biweekly, monthly |
REPORT_TIME |
08:00 |
Versanduhrzeit (HH:MM, 24h) |
REPORT_EMAIL_TO |
(leer) | E-Mail-Empfänger |
REPORT_EMAIL_FROM |
adguard-shield@hostname |
E-Mail-Absender |
REPORT_FORMAT |
html |
Format: html oder txt |
REPORT_MAIL_CMD |
msmtp |
Mail-Befehl (msmtp, sendmail, mail) |
Siehe E-Mail Report Dokumentation für Details zu Inhalten, Templates und Befehlen.
Erweitert
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
STATE_DIR |
/var/lib/adguard-shield |
Verzeichnis für State-Dateien |
PID_FILE |
/var/run/adguard-shield.pid |
PID-Datei |
DRY_RUN |
false |
Testmodus — nur loggen, nicht sperren |
Externe Blocklist
Ermöglicht das Einbinden externer Blocklisten, die IPv4-Adressen, IPv6-Adressen und Hostnamen enthalten können. Der Worker läuft als Hintergrundprozess, prüft periodisch auf Änderungen und löst Hostnamen automatisch über den lokalen DNS-Resolver auf.
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
EXTERNAL_BLOCKLIST_ENABLED |
false |
Aktiviert den externen Blocklist-Worker |
EXTERNAL_BLOCKLIST_URLS |
(leer) | URL(s) zu Blocklist-Textdateien (kommagetrennt). Unterstützt IPv4, IPv6, CIDR und Hostnamen |
EXTERNAL_BLOCKLIST_INTERVAL |
300 |
Prüfintervall in Sekunden (300 = 5 Min.) |
EXTERNAL_BLOCKLIST_BAN_DURATION |
0 |
Sperrdauer in Sekunden (0 = permanent bis IP aus Liste entfernt) |
EXTERNAL_BLOCKLIST_AUTO_UNBAN |
true |
IPs automatisch entsperren wenn aus Liste entfernt |
EXTERNAL_BLOCKLIST_NOTIFY |
false |
Webhook-Benachrichtigungen bei Blocklist-Sperren senden. Bei großen Listen unbedingt auf false lassen — beim ersten Sync kommen sonst hunderte Nachrichten auf einmal. |
EXTERNAL_BLOCKLIST_CACHE_DIR |
/var/lib/adguard-shield/external-blocklist |
Lokaler Cache für heruntergeladene Listen |
AbuseIPDB Reporting
Meldet permanent gesperrte IPs automatisch an AbuseIPDB. Damit wird die IP in einer öffentlichen Datenbank als missbräuchlich markiert und andere Administratoren können davon profitieren.
Wichtig: Es werden nur permanent gesperrte IPs gemeldet — also erst wenn die maximale Progressive-Ban-Stufe erreicht ist. Einzelne temporäre Sperren lösen keinen AbuseIPDB-Report aus.
| Parameter | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|
ABUSEIPDB_ENABLED |
false |
AbuseIPDB-Reporting aktivieren |
ABUSEIPDB_API_KEY |
(leer) | API-Key von abuseipdb.com/account/api |
ABUSEIPDB_CATEGORIES |
4 |
Report-Kategorien (4 = DDoS Attack). Siehe Kategorien |
AbuseIPDB einrichten
- Erstelle einen kostenlosen Account auf abuseipdb.com
- Erstelle einen API-Key unter Account → API
- Aktiviere das Reporting in der Konfiguration:
ABUSEIPDB_ENABLED=true
ABUSEIPDB_API_KEY="dein-api-key-hier"
ABUSEIPDB_CATEGORIES="4"
- Service neustarten:
sudo systemctl restart adguard-shield
Was wird gemeldet?
Der Report an AbuseIPDB enthält (auf Englisch):
- Bei Rate-Limit:
DNS flooding on our DNS server: 100x microsoft.com in 60s. Banned by Adguard Shield 🔗 https://tnvs.de/as - Bei Subdomain-Flood:
DNS flooding on our DNS server: 85x *.microsoft.com in 60s (random subdomain attack). Banned by Adguard Shield 🔗 https://tnvs.de/as
Die Kategorie 4 (DDoS Attack) wird standardmäßig verwendet. Weitere Kategorien können kommagetrennt angegeben werden (z.B. "4,15").
Externe Blocklist einrichten
- Erstelle eine Textdatei auf einem Webserver. Pro Zeile ein Eintrag — IPv4, IPv6, CIDR oder Hostname:
# Kommentare werden ignoriert
# Inline-Kommentare ebenfalls: 1.2.3.4 # dieser Kommentar wird entfernt
# IPv4
192.168.100.50
10.0.0.0/8
# IPv6
2001:db8::dead:beef
2001:db8::/32
# Hostnamen (werden über den lokalen DNS-Resolver aufgelöst)
# Liefert ein Hostname mehrere IPs, werden alle gesperrt
bad-actor.example.com
malware.example.net
# Hosts-Datei-Format wird ebenfalls erkannt (Routing-IP wird ignoriert, Hostname aufgelöst)
0.0.0.0 bad-actor.example.com
127.0.0.1 malware.example.net
Hinweis zur Hostname-Auflösung: Da AdGuard Shield idealerweise auf demselben Host wie der DNS-Resolver läuft, verwendet der Worker automatisch den lokalen Resolver. Hostnamen die bereits von AdGuard geblockt werden (Antwort
0.0.0.0) werden übersprungen und nicht importiert.
Dateiformat der Blocklist
Beim Erstellen eigener Blocklisten müssen zwei Dinge beachtet werden:
- Zeichenkodierung: Datei in UTF-8 ohne BOM speichern. Dateien mit BOM (z.B. Standard-Einstellung in Notepad++) führen dazu, dass der erste Eintrag als ungültig erkannt wird.
- Zeilenenden: Datei mit Unix-Zeilenenden (LF) speichern, nicht Windows (CRLF). CRLF-Zeilenenden führen dazu, dass alle Einträge als ungültig abgelehnt werden.
In Notepad++: Kodierung → „UTF-8 (ohne BOM)" und Bearbeiten → Zeilenende-Konvertierung → Unix (LF).
In VS Code: Unten rechts auf CRLF klicken → LF auswählen; Zeichenkodierung ebenfalls unten rechts prüfen.
Empfehlung: IP-Adressen und Hostnamen in getrennten Listen pflegen. Bei Hostname-Listen löst der Worker jeden Eintrag per DNS auf — das ist langsamer als direkte IP-Listen und liefert je nach DNS-Antwort mehrere IPs pro Eintrag. Getrennte Listen sind außerdem übersichtlicher und einfacher zu pflegen.
Synchronisierungsverhalten
Der Worker synchronisiert die Blocklisten:
- Beim Service-Start: Der erste Sync läuft sofort beim Start — ohne Wartezeit. Danach beginnt erst das periodische Intervall (
EXTERNAL_BLOCKLIST_INTERVAL). - Automatisch im Hintergrund: Alle
EXTERNAL_BLOCKLIST_INTERVALSekunden (Standard: 300s = 5 Min.) wird geprüft, ob sich die Liste geändert hat. Unveränderte Listen (HTTP 304 oder gleicher Inhalt) werden nicht erneut verarbeitet. - Manuell:
sudo adguard-shield.sh blocklist-syncerzwingt sofort einen Sync, unabhängig vom laufenden Worker.
Nach einem Neustart (Server oder Service) werden fehlende iptables-Regeln beim nächsten Sync automatisch nachgezogen.
- Aktiviere die Blocklist in der Konfiguration:
EXTERNAL_BLOCKLIST_ENABLED=true
EXTERNAL_BLOCKLIST_URLS="https://example.com/blocklist.txt"
EXTERNAL_BLOCKLIST_INTERVAL=300
- Mehrere Listen können kommagetrennt angegeben werden:
EXTERNAL_BLOCKLIST_URLS="https://example.com/list1.txt,https://other.com/list2.txt"
- Service neustarten:
sudo systemctl restart adguard-shield
Unterstützte Eintragsformate
| Format | Beispiel | Verhalten |
|---|---|---|
| IPv4 | 1.2.3.4 |
direkt gesperrt |
| IPv4-CIDR | 10.0.0.0/8 |
direkt gesperrt |
| IPv6 | 2001:db8::1 |
direkt gesperrt |
| IPv6-CIDR | 2001:db8::/32 |
direkt gesperrt |
| Hostname | bad.example.com |
per lokalem DNS aufgelöst, alle IPs (IPv4 + IPv6) gesperrt |
| Hosts-Format | 0.0.0.0 bad.example.com |
Hostname extrahiert und aufgelöst |
| Kommentar | # Text |
übersprungen |
| Inline-Kommentar | 1.2.3.4 # Text |
Kommentar entfernt, IP gesperrt |
Folgende Einträge werden mit einer Warnung im Log übersprungen:
- URLs (
https://...,http://...) - IP:Port-Kombinationen (
1.2.3.4:8080) - Hostnamen mit ungültigen Zeichen oder ohne Punkt
- Einträge mit nicht auflösbarem Hostnamen
0.0.0.0und::(AdGuard-Blocking-Antwort)
Gesperrte Ports im Detail
Bei einem Rate-Limit-Verstoß werden alle DNS-Protokoll-Ports für den Client gesperrt (IPv4 via iptables und IPv6 via ip6tables):
| Port | Protokoll | Beschreibung |
|---|---|---|
| 53 | UDP/TCP | Standard DNS |
| 443 | TCP | DNS-over-HTTPS (DoH) |
| 853 | TCP | DNS-over-TLS (tls://dns1.techniverse.net:853) |
| 853 | UDP | DNS-over-QUIC (quic://dns1.techniverse.net:853) |
Protokoll-Erkennung
AdGuard Shield erkennt automatisch, welches DNS-Protokoll ein Client verwendet. Diese Information wird aus dem Feld client_proto der AdGuard Home Query Log API extrahiert und an folgenden Stellen angezeigt:
- Log-Datei: Jede Anfrage wird mit dem verwendeten Protokoll geloggt
- Ban-History: Die Protokoll-Spalte zeigt, über welches Protokoll die Anfragen kamen
- Status-Anzeige: Aktive Sperren zeigen das verwendete Protokoll an
- Benachrichtigungen: Push-Nachrichten enthalten das Protokoll
Unterstützte Protokolle
| API-Wert | Anzeige | Beschreibung |
|---|---|---|
| (leer) | DNS |
Klassisches DNS über UDP/TCP (Port 53) |
doh |
DoH |
DNS-over-HTTPS (Port 443) |
dot |
DoT |
DNS-over-TLS (Port 853) |
doq |
DoQ |
DNS-over-QUIC (Port 853/UDP) |
dnscrypt |
DNSCrypt |
DNSCrypt-Protokoll |
Verwendet ein Client mehrere Protokolle gleichzeitig (z.B. DoH und DNS), werden alle erkannten Protokolle kommagetrennt angezeigt (z.B. DNS,DoH).
Wichtig: Alle Protokolle werden gleichermaßen überwacht und gegen das Rate-Limit geprüft. Ein DoH-Flood wird genauso erkannt und gesperrt wie ein klassischer DNS-Flood – die Erkennung basiert auf den AdGuard Home Logdaten, nicht auf Netzwerk-Traffic.
Whitelist richtig pflegen
Die Whitelist sollte mindestens enthalten:
127.0.0.1und::1(Localhost)- Die IP deines Routers / Gateways
- Deine eigenen Management-IPs
- Andere vertrauenswürdige DNS-Clients
Beispiel:
WHITELIST="127.0.0.1,::1,192.168.1.1,192.168.1.10,fd00::1"